• Kostenlose Führung
  • Außergewöhnliche Baudenkmäler
  • Toiletten
  • Besuchsdauer ca. 30 Min.
  • Auch bei Regen

Stadtführungen

Die Besichtigung der Kapellen kann zu jeder beliebigen Stadtbesichtigungstour hinzugebucht werden, die durch die Veszprémer Burg führt.


  • Geeignet für jedes Alter
  • Ab November bis Mai nur gegen Voranmeldung
  • Toiletten
  • Besuchsdauer ca. 15 - 15 Minuten
  • Gruppenrabatt
  • Kombi-Ticket
  • Exzellentes Regenprogramm

Beschreibung

Gisela-Kapelle

Die Gisela-Kapelle ist eines der ältesten Gebäude in der Veszprémer Burg. Vermutlich im Jahre 1209 erbaut, damals im gotischen Stil, diente sie als Privatkapelle der Königin oder dem Bischof.

Während der Geschichte wurde sie mehrmals umgebaut, vernichtet und diente in verschiedensten Funktionen. Kaum vorstellbar, aber eine Zeit lang wurde sie sogar als Weinkeller genutzt.

Beim Bau des neuen Bischofspalastes im 18. Jahrhundert wurde die Gisela-Kapelle fast komplett Opfer der Bauarbeiten. Wegen der großen Empörung der Einheimischen wurde sie aber wieder hergerichtet.

In ihrer originalen Form wurde die Kapelle 1938 renoviert. Damals entstand der neue Eingang und auch die Fresken der Apostel wurden restauriert. Von den Bildern der zwölf Apostel kann man heute nur noch einige erkennen. Die Besonderheit dieser byzantinischen Gemälde an der Wand ist zweifellos, dass sie die schönsten und ältesten Erinnerungen an der Freskenmalerei in Ungarn sind.

Kapelle des Heiligen Georgs

Die Kapelle des Heiligen Georgs ist eines der ältesten, mittelalterlichen Denkmäler von Ungarn. Vermutlich stammt sie aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im typisch romanischen Stil, ursprünglich mit einem halbkreisförmigen Altarraum.

Im 13. Jahrhundert wurde die Kapelle dann im gotischen Stil umgebaut, seither hat sie ihren achteckigen Grundriss.

Zahlreiche Legenden umhüllen die kleine Kapelle. Zum Beispiel soll hier der Heilige Emmerich sein Keuschheitsgelübde abgelegt haben. Im Mittelalter war sie ein wichtiger Pilgerort. Hier wurde die Kopfreliquie des Heiligen Georgs aufbewahrt.

Die Kapelle - lange Zeit verschollen - wurde 1957 wiederentdeckt und freigelegt. Bei diesen Arbeiten wurde auch der Grabstein von Albert Vetési, einem bedeutenden Renaissance-Bischof, gefunden.


Sehenswertes

  • Byzantinische Apostol-Fresken
  • Mittelarterliches Bodenniveau
  • Schlußsteine
  • Die Aufschrift der Türschwelle
  • Rennaissance-Grabmal von Albert Vetési
  • Geschnitzte Steinverziehrungen

Weiter Infos: gizellagyujtemeny.hu

Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Museen in Veszprém versuchen wir durchgehend zu aktualisieren. Für die oben stehenden Angaben übernehmen wir aber keine Gewähr!